Neuer Policy Brief: Gefahr durch KI-Bilder für die Demokratie? Was wir empfehlen

Künstliche Intelligenz der generativen Art wird immer mehr zur Verbreitung politischer Inhalte eingesetzt – auch in rechtsalternativen Kontexten. Dank frei zugänglicher Bildgeneratoren schwemmen Motive mit extremistischen Inhalten den digitalen Bildermarkt. Dieser Eindruck kann zumindest entstehen, wenn Berichten über eine KI-Revolution im Politischen geglaubt werden darf. Wie verbreitet sind KI-generierte Bilder in der Kommunikation rechtsalternativer Akteur*innen? Wie und in welchen Kontexten werden sie angewandt?
Unsere im Rahmen der durch Das NETTZ initiierten Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) »Gegen Hass im Netz« entstandene Studie untersucht ein repräsentatives Datensample von 78.973 geteilten Bildern rechtsalternativer Akteure und von relevanten regionalen Accounts in Brandenburg, Sachsen und Thüringen während der Hochphase des Landtagswahlkampfes 2024 (15. Juli bis 31. August).
Nicht einmal jedes 20. Bild basiert auf generativer KI. Die Nutzung ist divers - allein eine Täuschungsabsicht zu unterstellen, greift hierbei zu kurz. Der Policy Brief umreißt kurz und knapp sowohl technologische als auch gesellschaftliche und politische Dynamiken der Nutzung von KI-generierten oder -gestützten Bildern in rechtsalternativen Netzwerken. Aus den Erkenntnissen werden politische Handlungsempfehlungen abgeleitet.
Den Policy Brief jetzt lesen!
Der Policy Brief fasst auf vier Seiten kondensiert zusammen, welche Punkte unserer wissenschaftlichen Analysen aus dem Trendreport für die Politik wichtig sind. Diese Ausgabe basiert auf dem Themenschwerpunkt von Machine Against the Rage, Nr. 7 (Herbst 2024) – zu finden in der Rubrik »Fokus«.
Über die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) »Gegen Hass im Netz«
Die BAG war ein Projekt von DAS NETTZ und wurde im Rahmen des BUNDESPROGRAMMS »DEMOKRATIE LEBEN!« vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) 2022 - 2024 gefördert. Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.

Lena-Maria Böswald
(sie/ihr) Senior Advocacy Managerin