Nach den Grundsätzen der Förderung im Handlungsbereich „Land“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ liegt der Schwerpunkt der Landesdemokratiezentren auf den drei Beratungsformen Mobile Beratung, Betroffenenberatung und Distanzierungs- bzw. Ausstiegsberatung.
Inhaltliche Schwerpunkte sind Rechtsextremismus, islamistischer Extremismus sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit und darauf bezogene Diskriminierungen.
• Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg setzt sich dafür ein, dass alle Menschen ein Leben ohne Diskriminierungen führen können – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, sozialem Status oder Alter.
• Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg will demokratie- und menschenfeindliche Haltungen sowie extremistische Einstellungen verhindern und Radikalisierungsprozesse früh unterbrechen.
• Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg will Antisemitismus und Rassismus sichtbar machen.
• Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg fördert die Beratung für Betroffene von rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt, die mobile Beratung gegen Rechtsextremismus – für Demokratie, die Distanzierungsberatung und die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus.
Die Projekte im Demokratiezentrum, die diesen Bereichen zuzuordnen sind, werden Fachstellen genannt.
Im Demokratiezentrum arbeiten folgende Fachstellen zusammen:
• Die Fachstelle „mobirex – Monitoring I Beratung I Information zur extremen Rechten und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendbildung e.V. (LAGO).
• Die Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit / Streetwork Baden-Württemberg e. V.
• Die Fach- und Beratungsstelle Leuchtlinie für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e. V.
• Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Baden-Württemberg (RIAS Baden-Württemberg) des Bundessverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V.
Das Demokratiezentrum wird finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat, und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.